Ausstellungseröffnung

Figurenwerfen. Spiel und Gegenspiel im Spätwerk von Paul Strecker

Die Ausstellung rückt Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen von Paul Strecker aus den Jahren 1930–1950 in den Mittelpunkt und untersucht das spannungsvolle Ineinandergreifen der Gegensätze, die sich in ihnen manifestieren.

Der Maler handelt in seinen Bildern die wiederkehrenden Ambivalenzen und Beziehungsebenen aus, die in dem Zwischenraum von Distanz und Nähe, zwischen Innen und Außen, zwischen Körper und Raum entstehen. Dabei werden zahlreiche Fragen aufgeworfen, so die nach dem Verhältnis von öffentlichem und privatem Raum, der Anonymität des Individuums, gesellschaftlichen Beziehungsgefügen sowie die nach der Existenz des Menschen in der Natur. Zudem wird die An- und Entspannung von Psyche und Körper von Paul Strecker als bühnenhaftes Geschehen inszeniert.

Eintritt frei