Workshop

Eigene Druck-Experimente, inspiriert von der "Hexenküche" Slevogts

Die Künstlergruppe SPOG (Max Slevogt, Bernhard Pankok, Emil Orlik und Dr. Josef Grünberg), die Thema der Ausstellung „Hexenküche“ ist, haben etwa zehn Jahre lang auf alle erdenkliche Art mit grafischen Techniken experimentiert und sogar eine eigene Presse entwickelt, die in der Lage war, verschiedene Drucktechniken abzudecken. Wir werden, etwa 100 Jahre später, in unserem Workshop natürlich nicht alle diese Techniken nachvollziehen können. Wir werden uns aber bei einem Rundgang durch die Ausstellung, bei der auch die ein oder andere Skizze entstehen darf, von den Exponaten anregen lassen und später eine eigene Kaltnadelradierung erstellen. Eine Zinkplatte und eine Radiernadel reichen bereits, um zu brauchbaren Ergebnissen zu führen. Zeichnerisch Ungeübte werden dabei Schritt für Schritt an ihr Motiv herangeführt.

Damit wir aber wirklich eine Ahnung davon bekommen, was Experimentieren im Rahmen des Druckens alles sein kann, und das wird ein Schwerpunkt sein, werden wir das Spektrum ein wenig erweitern: Sammeln Sie also schon mal fleißig Tetrapak-Tüten, auch wenn Sie Ihre Milch oder Hafermilch ansonsten in Flaschen kaufen sollten (Im Namen künstlerischen Erkenntnisgewinns darf her auch mal eine Ausnahme gemacht werden!) und bringen Sie sie zum Workshop mit. Lassen Sie sich überraschen, was man aus einer Druckplatte beim Drucken alles herausholen kann. Und was man alles drucken kann. Schürzen, fleckunempfindliche Kleidung etc. sind natürlich auch kein Nachteil. Radiernadeln, Zinkplatten, Papier und eine Tiefdruckpresse sind vorhanden.

Leitung: Klaus Harth

Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung bis 10.12.2021 erforderlich unter: anmeldung.muspaed(at)gdke.rlp.de

Kosten: Museumseintritt plus 4 Euro